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Alg2 und Bafög
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Zum Ende gehenSeite: 123
THEMA: Alg2 und Bafög
#14122
Re: Alg2 und Bafög vor 10 Jahren, 2 Monaten Karma: 0
also zu 1.

im Moment ist sie arbeitslos gemeldet und will Anfang September eine Ausbildung beginne. Den Vertrag dazu hat sie schon unterschrieben.

zu.2. Die Ausbildung fängt wie o.g. im September an. Ixt eine schulische Ausbildung.

zu.3. Den Bafög hat sie heute erst prüfen lassen, weil vieles noch unklar war. Da wurde ihr mündlich mitgeteilt, das sie nur 192€ bekommt und keinen Mietzuschuss. Schriftlich haben wir das nicht, aber es wurde gesagt, das eine Ausbildungsstelle auch woanders ist.

Es würde Mietzuschuss geben, wenn wir von der Schule, die in der nähe Ihre Eltern ist, eine Absage hätten. Dort haben wir uns aber nie beworben, wegen der Entfernung, bzw. wussten wir auch nicht, das es sowas dort gibt.

zu.4. Mit den Mietzuschuss hat das Bafög Amt gesagt
RicoundBianca
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#14123
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^<br><br>Post ge&auml;ndert von: Hartzbeat, am: 04/09/2007 02:02
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#14124
Re: Alg2 und Bafög vor 10 Jahren, 2 Monaten Karma: -16
Hallo Rico, hallo Bianca,

erstmal eine Übersicht, weiß ja nicht, wo die Freundin ihre schulische Ausbildung macht:

§ 2 Schüler-BAföG:
(1)Als monatlicher Bedarf gelten für Schüler

1. von Berufsfachschulen und Fachschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, 192 Euro,

2. von Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen und von Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, 348 Euro.

(2) Als monatlicher Bedarf gelten, wenn der Auszubildende nicht bei seinen Eltern wohnt, für Schüler

1. von weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsfachschulen sowie von Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, 348 Euro,

2. von Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen und von Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, 417 Euro.

Satz 1 Nr. 1 gilt nur, wenn die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1a Satz 1 oder einer nach § 2 Abs. 1a Satz 2 erlassenen Verordnung erfüllt sind.

(3) Soweit Mietkosten für Unterkunft und Nebenkosten nachweislich einen Betrag von 52 Euro übersteigen, erhöht sich der Bedarf nach Absatz 2 um bis zu monatlich 64 Euro.

(3a) Ein Auszubildender wohnt auch dann bei seinen Eltern, wenn der von ihm bewohnte Raum im Eigentum der Eltern steht.

(4) Bei einer Ausbildung im europäischen Ausland werden Schülern von Gymnasien und von Berufsfachschulen innerhalb eines Kalenderjahres die notwendigen Aufwendungen für vier Hin- und Rückfahrten zu der Ausbildungsstätte geleistet.


Verwaltungsvorschrift zu § 12
12.3.1 Nach Absatz 3 sind nur nachgewiesene Mietkosten für Unterkunft und Nebenkosten erstattungsfähig. Nicht erstattungsfähig sind Kosten für eine im Eigentum des Auszubildenden stehenden Unterkunft und diesbezügliche Nebenkosten.

Die Kosten der Unterkunft und der an den Vermieter zu leistenden Nebenkosten hat der Auszubildende durch Vorlage einer schriftlichen, von ihm selbst und dem Vermieter unterschriebene Vereinbarung nachzuweisen. Die Nebenkosten, die er unmittelbar selbst trägt (z.B. Abschlagzahlungen für Wärme- oder Stromlieferung, der er direkt an das Versorgungsunternehmen leistet), hat der Auszubildende gesondert nachzuweisen. Die Nachweise über die regelmäßig anfallenden Nebenkosten sollen gleichzeitig mit der Antragstellung erbracht werden. Die Nachweise für sporadisch anfallenden Nebenkosten (z.B. Kosten für eine Kohlelieferung, die der Auszubildende unmittelbar selbst trägt) können jederzeit erbracht werden.

Wohngeldbezug schließt einen Anspruch nach Absatz 3 nicht aus.

Bewohnt der Auszubildende die Unterkunft gemeinsam mit anderen Personen, so ist davon auszugehen, dass die Kosten der Unterkunft auf alle Bewohner zu gleichen Teilen entfallen.
(Quelle: &gt;&gt;&gt;http://www.bafoeg-rechner.de)

Leistungen der Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) und der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB ) nach dem Dritten Buch
werden regelmäßig pauschaliert gewährt. Dies kann zu Ausbildungsabbrüchen führen, wenn die in der Ausbildungsförderung berücksichtigten Leistungen für die Unterkunft und Heizung zusammen mit den ggf. nach § 7 Abs. 5 Satz 2 möglichen Härtefallleistungen nicht für eine Existenzsicherung ausreichen.
Mit dem neuen Absatz 7 wird eine Regelung für solche Auszubildenden getroffen, die Ausbildungsförderung nach dem BAföG oder BAB beziehen, und die bislang von den Leistungen zum Lebensunterhalt ausgeschlossen sind. Im Einzelnen sind dies Auszubildende, die

• BAB beziehen und im eigenen Haushalt wohnen, bei denen die BAB aber die Kosten für Unterkunft und Heizung nicht ausreichend berücksichtigt,
• BAföG als Schüler beziehen und nicht nach § 7 Abs. 6 SGB II anspruchsberechtigt sind,
• BAföG als Studierende im Haushalt der Eltern beziehen und Kosten für die Unterkunft und Heizung beisteuern müssen, weil die Eltern den auf das studierende Kind entfallenden Wohnkostenanteil nicht tragen können, insbesondere wenn sie selbst hilfebedürftig sind und daher einen Teil der Wohnkosten nicht erstattet bekommen,
• Ausbildungsgeld nach dem Dritten Buch beziehen, da diese gleichermaßen vom Anspruchsausschluss betroffen sind.

Die Leistungen sind als Zuschuss ausgestaltet, da nur dieser eine vergleichbar unbelastete Fortführung der Ausbildung ermöglicht wie bei Kindern von Eltern, die den Wohnkostenanteil selbst tragen können. Der Zuschuss setzt voraus, dass dem Auszubildenden selbst überhaupt Kosten für Unterkunft und Heizung entstehen, und dass diese nach Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen ungedeckt sind.

Unangemessen hohe Kosten werden nicht – auch nicht für eine Übergangszeit – berücksichtigt.

Für Auszubildende, die wegen der Nichterfüllung sonstiger Voraussetzungen keinen Anspruch auf Ausbildungsförderung haben, sowie für Auszubildende, die zur Kostendeckung auf einen Zuverdienst im Rahmen der Ausbildungsförderung verwiesen werden können, verbleibt es bei der bisherigen Rechtslage, nach der in besonderen Härtefällen eine Darlehensgewährung möglich ist.

Personen, die Anspruch auf Leistungen nach dem BAföG bzw. der
Berufsausbildungsbeihilfe haben und bei denen dieser Leistungsanspruch nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, erhalten einen Zuschuss zu den Wohnkosten.

(Quelle: www.arbeitslosennetz.de/forum/archive/index.php/t-8660.html)

Für mich jedenfalls steht nach diesem Gesetzestext noch nicht fest, dass die
Freundin keinen Mietzuschuss oder Wohngeld erhält. Mal sehen, was wir draus machen können...

Bis morgen und schlaft dennoch recht schön...
H:side:rtzbeat
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#14125
Re: Alg2 und Bafög vor 10 Jahren, 2 Monaten Karma: 0
Hallo erstmal Danke für die ausführlichen Antworten, das hat uns sehr weiter geholfen.

Meine Freundin hat jetzt mal bei der Arge angerufen bezüglich Mietzuschuss. Die schicken jetzt einen Antrag zu, wo sie Sachen ausfüllen muss bezüglich Mietübernahme,.

Ich weiß blos nicht genau, was da zu beachten ist. Wir haben damals für klare Verhältnisse gesorgt mit getrennten Mietverträgen und Konten. Sie hat sozusagen einen eignenen Mitvertrag und zahlt auch ihre Miete selber an den Vermieter.

Da könnte ja die Möglichkeit bestehen, das die Miete komplett übernommen wird. Das wären 183€ etwa

Wohngeld von der Wohngeldstelle würde sie angeblich nicht bekommen, weil Sie Bafög bekommt
RicoundBianca
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#14129
^ vor 10 Jahren, 2 Monaten Karma: -16
^<br><br>Post ge&auml;ndert von: Hartzbeat, am: 04/09/2007 01:58
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#14130
Re: Alg2 und Bafög vor 10 Jahren, 2 Monaten Karma: 0
Bei der Wohngeldstelle haben Sie gesagt, das sie mich dann mit meinen Einkommen ranziehen würden. Das dürfte aber theoretisch nicht möglich sein, weil wir ja getrennte Mietverträge haben.

Wenn wir von der Arge das Formular bekommen, wird ja bestimmt das sein www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/...latt1-Unterkunft.pdf

Da müssen die Personen ja theoretisch mit angegeben werden die mit im Haushalt leben, was ich dann wäre wohl.

Den Scan können wir machen und ich kann auch per PN schicken, bzw. ich lade es bei mir haoch auf den server und schicke den Link und danke schon mal im voraus für die Hilfe.

Den Antrag müsste man dann auch so schnell wie möglich versuchen dort durchzubekommen, weil die Ausbildung schon anfang September los geht. den Bafög-Bescheid werden wir wo nicht so schnell bekommen. Das dauert leider immer zwei Monate etwa.
RicoundBianca
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