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Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII
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THEMA: Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII
#12969
Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 2
Bin seit mehreren Jahren ALGII-Empfänger. Die ganzen Jahre über habe ich von der BA bzw. ARGE nicht ein einziges Stellenangebot für den ersten Arbeitsmarkt bekommen (bei rund 240 "Eigenbemühungen" sprich Bewerbungen, leider erfolglos da mich "alten Knacker" trotz Berufsausbildung und langjähriger Berufspraxis wohl keiner haben möchte).

Was ich nun von der ARGE erhalte, sind Angebote für "1-Euro-Arbeitsgelegenheiten" und "befristete Bürgerarbeiten als sozialversicherungspflichtiges Anstellungsverhältnis" für rd. 1000 Euro brutto (pro Monat bei 38 Std. pro Woche) in Vereinen, öffentlichen Einrichtungen etc..
Aber auch hier werde ich nicht berücksichtigt - offensichtlich wegen der großen Anzahl Bewerber und/oder weil diese "Stellen" unter der Hand an andere Personen bzw. "Speichellecker" verschachert werden bzw. schon vergeben sind.

Soviel vorneweg, nur um die Situation zu beschreiben.

Nun zum Kernthema:
Was man mir nun regelmäßig aufdrängt sind irgendwelche Auffrischungslehrgänge bzw. Fortbildungen bei irgendwelchen Weiterbildungsakademien.
Lernen ist ja an sich eine gute Sache - nur habe ich bei diversen Lehrgängen (alle ohne staatl. anerkannten Abschluss bzw. Qualifikation) schlechte Erfahrungen gemacht.
Man erhält eine "Urkunde" und ist "Office-Manager", "Web-Marketing-Specialist", das alles interessiert keinen Arbeitgeber - eingestellt wird man trotzdem nicht.
Außerdem sind die Lernmethoden und Lerninhalte zweifelhaft, teilw. veraltet bzw. einfach lächerlich (ich kann nur jedem raten, von Anfang an alles beweiskräftig zu dokumentieren, auch die Art und Weise, wie diverse Dozenten/Lehrkräfte mit den Schulungsteilnehmern umgehen).

Früher als ALGI´erhielt ich solche Fortbildungen als Trainingsmaßnahme. Musste angenommen werden, da ohne begründete bzw. anerkannte Ablehnung entspr. Sperrfrist verhängt wurde.

Beim letzten ARGE-Besuch kündigte man mir wieder einen solchen "Auffrischungslehrgang" über ca. 12 Monate an (damit ich statistisch nicht mehr arbeitslos bin).
Ich erhielt durch die ARGE-Mitarbeiter keinerlei Papier, keinen Ausdruck über die Maßnahme, keine Lerninhalte außer der Formulierung "kaufmännisches und nützliches Allgemeinwissen" und auch keine Rechtsfolgebelehrung.
Man will mich hier anmelden und alle weiteren Dinge und Informationen werden durch den Maßnahmeträger, also diese Weiterbildungsakademie, erfolgen - bzw. der Weiterbilder schickt mir alle Unterlagen zu und regelt alle weiteren Dinge.
(So die dürftigen Erklärungen dazu.)

Gesagt wurde mir: "Sie können sich das noch überlegen, absagen können Sie immer noch!"
Finde im SGB unter "Sanktionen" keine zutreffende Erläuterung dazu.???LIEGE ICH DA RICHTIG???: SOLLTE ICH DIESEN KLAMONZLEHRGANG ALS ALGII-EMPFÄNGER ABLEHNEN, GIBT´S DOCH BESTIMMT AUCH EINE ENTSPRECHENDE SPERRFRIST??? ODER BEDARF ES AUCH HIER EINER SCHRIFTLICHEN RECHTSFOLGEBELEHRUNG DURCH DIE ARGE???BZW. WO KANN ICH ZU DIESEN SACHVERHALTEN DIE GESETZLICHE AKTUELLE REGELUNG NACHLESEN???


(Man konnte mir bei der ARGE außerdem nicht einmal sagen, ob ich bei dieser Weiterbildungsakademie eine n Vertrag unterschreiben muss, geschweige denn, ob es sich hierbei um einen a.) Ausbildungsvertrag, b.) Werkvertrag oder c.) Dienstleistungsvertrag handelt.
Schreibe das deshalb dazu, weil ja ein solcher Vertrag je nach Art und Inhalt für den betroffenen ALG-II´ler erhebliche rechtliche und somit finanzielle Konsequenzen haben kann.)
NoHerb
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#12971
Re: Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: -6
Hallo NoHerb,

hab selbst mal in einer ARGE als Arbeitsvermittlerin gearbeitet und kann dir drei Dinge versichern:

1) Die Leute, die wie ich dort von extern als Arbeitsvermittler eingestellt werden, besuchen meist ca. 2-3 Wochen lang Schulungen und werden dann auf die Öffentlichkeit "losgelassen", oft haben sie selbst auch keine genauen Infos über die Maßnahmen, die sie zu "bestücken" haben (blödes Wort für den Umgang mit Menschen, ich weiß!).

2) Solang du nichts unterschrieben hast, kann dir noch gar nichts passieren! Für Maßnahmen (kennst du von früheren Trainingsmaßnahmen ja schon) muss immer ein schriftliches "Maßnahmeangebot" an dich erfolgen, dies musst du auch unterschreiben (die Unterschrift allerdings darfst du meist nicht ohne wichtigen Grund verweigern).

3) Du hast lt. Gesetz Anspruch auf eine auf dich individuell zugeschnittene Eingliederungsvereinbarung. Eine so lange Maßnahme müsste unbedingt per Eingliederungsvereinbarung schriftlich festgehalten werden, und auch in der EGV müssen die möglichen Rechtsfolgen und Sanktionen deutlich gemacht werden.
Sollte dich dein Vermittler ohne EGV oder wenigstens schriftliches Angebot in die Maßnahme "zuweisen", hast du bei einem Abbruch sehr gute Karten, dass der mit einer eventuell beabsichtigten Sanktion nicht durchkommt!

Aufpassen musst immer nur, wenn du angedachte Maßnahmen ohne wichtigen Grund ablehnst oder Eingliederungsvereinbarungen nicht unterschreiben willst - das kann dir schnell als Verletzung deiner Mitwirkungspflicht ausgelegt werden und empfindliche Sanktionen nach sich ziehen (3 Monate 30% der Regelleistung).

Hoffe, etwas geholfen zu haben!

LG vom Bergmännchen
bergmännchen
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#12973
Re: Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 2
Danke für die nette Antwort, bessert irgendwie die Laune auf - nochmal einiges dazu:

zu 1:
genau so ist das hier auch: Die haben 1 Satz als "Info" für so ein Bildungstraining und packen 24 Leute da rein - Kommentar: "Das ist doch was für Sie.". Allgemeine Infos zu dieser "Fortbildung" - Fehlanzeige! Hauptsache 24 Arbeitslose für die Statistik weniger ... damit MAD-Merkel und Münte wieder jubeln können.
(Und was die für solchen Sch... bezahlen 5000-8000 Euro in Vierteln für LEERGÄNGE ohne anerkannten Abschluss - will man dann eine Fortbildung mit staatlich anerkannten Abschluss, oder was praxisorientiertes - da kommt dann: "Da ham´ wa´ nix für Sie".

zu 2:
Ich erhielt NIE ein schriftliches Maßnahmeangebot - auch früher nicht. DIE melden mich nach einem persönlichen Gespräch irgendwo an, teilen mir das schriftlich im Nachhinein mit und dann kommt von der schwachmatischen Weiterbildungsindustrie ein Vertrag, den man spätestens am 1. Tag bzw. dem Infotag vornweg unterschrieben abgeben muss.
Durch die Akzeptanz bzw. Unterschrift auf solche Verträge begibt man sich u. U. in ein dreiseitiges Rechtsverhältnis und hat im Falle irgendwelcher Streitigkeiten Müh, Not und erheblich eigene Kosten, da diese Weiterbildungsunternehmen u. U. erst mal über Amt-/Landgericht oder Arbeitsgericht belangt werden müssen.
Die BA/ARGE macht das ganz fein - zieht sich damit aus der Verantwortung raus ... außer natürlich, dass sie bei "vertragswidrigem" Verhalten Sperrzeiten verteilen - sich aber sonst nicht dafür interessieren und dem blöden Arbeitslosen noch grinsend sagen: "Na ja, da müssen Sie DIE halt verklagen, wenn Sie Recht bekommen, zahlen wir die Sperrzeit nach.".

DESWEGEN: Aufpassen bevor man bei einem Weiterbildungsunternehmen irgendwas unterschreibt und 10 x durchlesen, was in so einem Vertrag enthalten ist.
(Und das Tolle ist, dass man teilweise im Nachhinein noch nicht mal eine Kopie des Vertragssatzes und der ebenfalls unterschriebenen AGB bekommt.)

Aber nochmal zum Kernthema:
BEDEUTET ALSO, EGAL OB WAS VOM WEITERBIDLUNGSUNTERNEHMEN ODER VON DER BA/ARGE KOMMT - ICH HABE ES ZU SCHLUCKEN BZW. AKZEPTIEREN??? Sonst Kürzung/Sperre???

Also mache ich dann jetzt wohl zum 3. Male meine Schulung und bekomme dann wieder eine Urkunde a la "Erfinder der Knackwurst in Tuben".

(Was in diesen sog. Fortbildungen dann abläuft, ist sowieso oft unter aller Sau - inkl. Einschüchterung und Diffamierung durch Institutsleiter, Dozenten usw..)

Wichtige Gründe - Verweigerung???:
Sind wichtige Gründe auch gegeben, wenn etwaige Maßnahmeverträge für mich versteckte Kosten, Risiken oder gar rechtlich bedenklich formulierte Inhalte haben?

zu3:
3) Du hast lt. Gesetz Anspruch auf eine auf dich individuell zugeschnittene Eingliederungsvereinbarung.

DAS ist richtig - aber, ha, ha - ich bekam jemals nur 1 EV mit 1 Standardsatz zugeteilt "... bemühen sich beide Seiten mit allen gebotenen Mitteln, die Erwerbslosigkeit schnellstmöglich zu beenden ..." - weder unterschrieben vom SB noch von mir. Schön schwammig, damit ich DIE nicht an den Kanthaken kriegen. Und die machen hier sowieso keine detaillierte EV. Warum? Weil ich DIE dann auch in die Pflicht nehmen könnte und u. U. aktiven Einsatz des SB verlange, um mir einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. So wird man halt ruhig gestellt, DIE gucken sich alle paar Monate meine zig leider erfolglosen Bewerbungen an, loben mich, wie fleissig ich doch bin - schauen in Ihren Computer und haben im ganzen Bundesgebiet für meinen qualifizierten Beruf keine einzige Stelle anzubieten - oder haben angeblich auf bestimmte Stellenangebote keinen Zugriff. (Mir ist das sowieso eh klar, dass man als bald 50er nur noch durch die Jahre geschoben wird - mit möglichst häufigen Sanktionen und Kürzungen - Unterstützung habe ich noch nie auf dem Amt erfahren.)
Nur solche "Klabautzkurse" gibt´s, in die man dann für 12-16 Monate reingepresst wird.

Ist schon klar, EV hätte ich zu akzeptieren - sonst wird sie sowieso als Verwaltungsakt einseitig vollstreckt + es gibt dann wieder eine lustige Kürzung/Sperre.

Aber Du liest ja schon vorher: hier bei uns sind die ARGE-Leute eh schadstoffarm und schmerzbefreit. Die spulen ihr Programm ab ... schicken 1 x im Jahr einen "Pro-Forma-Vermittlungsvorschlag" für eine Stelle, die es zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr gibt und fertig.

Siehe auch mein anderer Thread "Anonym - Diskretionswitz" ... DIE verstecken sich hinter Anweisungen von höchster STelle, man kann reden und machen wie man will - man bewirkt NICHTS ... als Antwort gibt´s 30x den Standardsatz: "das ist so vorgegeben" ... wahrscheinlich bis zu dem Tag, wo eine EV eintrudelt oder ein Verfahren beim VWG läuft oder solch ein SB aus dem Fenster fliegt (obwohl man damit u. U. noch nicht mal den Hauptschuldigen getroffen hat).
NoHerb
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#12974
Re: Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: -6
Hallo NoHerb,

du hast mit deiner ArGe wohl schon einiges mitmachen müssen...

Also, es ist grundsätzlich so: Dein SB entscheidet ganz alleine (natürlich auch manchmal nur im Sinne seiner statistischen Zielerreichung...), was für dich ein geeignetes Mittel ist, um die Eingliederungschancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Wenn er also meint, dass ein Diplom für die Knackwurst in Tuben (schöner Begriff ) das einzig Wahre für dich ist, dann musst du diese Kröte wohl auch schlucken. Je nachdem, wie dein SB so drauf ist, respektiert er entweder deine Gegenargumente / Verweigerung und greift NICHT zur Sanktions-Keule (das ist dann aber aus gutem Willen)... oder er denkt sich: Dem kürze ich mal gleich das Geld, wenn er nicht mitmachen will!

Ich weiß ja nicht, wann du die 50 Lenze vollendest, aber kann dir eine schwache Hoffnung auf die Zeit danach machen. Ausgerechnet für deine Altersgruppe (die Mitt- bis Endvierziger) gibt es nämlich wirklich wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt und keine speziellen Eingliederungsmittel. Für die Leute "50+" (ein echtes Modewort in der BA) gibt es aber - teils sehr gute und qualifizierte! - Maßnahmen und bessere Eingliederungszuschüsse.

Zu den "wichtigen Gründen", um eine Maßnahme abzubrechen: Gesichert sind natürlich Gründe wie Arbeisunfähigkeit (aber NUR, wenn der Arzt feststellt, dass du zu krank bist um im Lehrgang zu sitzen - hierüber kann dein SB evtl. sogar ein Ärztliches Gutachten veranlassen!); oder wenn die Teilnahme am Lehrgang die Erziehung eines Kindes oder die Pflege eines Angehörigen (ab Pflegestufe III) gefährden würde (für Kinderbetreuungskosten müsste die ARGE mit einem satten Pauschalbetrag von 4 Komma irgendwas € pro Tag aufkommen!). Fahrtkosten kriegst du ebenfalls pauschal erstattet - wenn sie tatsächlich höher sind, hast du wahrscheinlich Pech gehabt (es sei denn, du kannst dir als AlgII-Empfänger eine gute Rechtschutzversicherung leisten und auf Erstattung des tatsächlichen Betrags klagen).
Ob irgendwas außer Krankheit etc. als "wichtiger Grund" angesehen wird, liegt im Ermessen deines SB.

Übrigens gibt es eine Entscheidung des Bundessozialgerichts (Aktenzeichen hab ich leider nicht parat, wurde aber vor einigen Tagen in den Arbeitslosen-Foren überall zitiert), wonach Sanktionen für die Verletzung der Mitwirkungspflichten, welche in einer per Verwaltungsakt einseitig erlassenen EGV festgehalten wurden, nichtig sind.

Grundsätzlich kann ich nur sagen: Widersprüche und das Wenden an Vorgesetzte können manchmal Wunder wirken (im Gegensatz zum Aus-dem-Fenster-Werfen der SBs, die für die haarsträubenden Zustände meist wenig können). Zur Not auch Drohung mit Anwalt und Klage. Die BA hat FÜRCHTERLICHE Angst vor Beschwerden von "Kunden" (die ja meist nicht wie solche behandelt werden), und Beschwerden und Widersprüche ziehen intern einen Haufen Ärger und Arbeit nach sich! Wenn sich erstmal rumgesprochen hat, dass du einer bist, der sich nix gefallen lässt, dann gehst du nicht mehr so in der Masse unter, sondern jeder wird versuchen, durch korrektes Arbeiten möglichen Ärger mit dir von vornherein zu vermeiden. Traurig, aber wahr - vor lauter Überlastung kommen die Jungs und Mädels in der ARGE nämlich leider nie dazu, für ALLE gute Arbeit zu leisten!

Die Geschichte mit deiner EGV, die weder individuell noch unterschrieben ist, lässt mir die Haare zu Berg stehen. Das kann nicht angehen und wäre z.B. ein Grund für eine Beschwerde! Außerdem ist die EGV ohne Unterschriften definitiv nicht gültig (und darf maximal für einen Zeitraum von 6 Monaten abgeschlossen werden!).

So, hoffe dir ein bisschen geholfen zu haben.

LG vom Bergmännchen<br><br>Post ge&auml;ndert von: bergmännchen, am: 08/03/2007 09:14
bergmännchen
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#12976
Re: Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: 2
Na, dann werde ich diese sog. &quot;Fortbildung&quot; halt mal auf mich zukommen lassen + mal schauen, wie ich damit umgehe.

(Mein SB ist nämlich unkalkulierbar, mit arg wechselnder Tageslaune. Beschwerden bringen den gleich auf die Palme ...)

Was mich an diesen Fortbildungen ohne Ende nervt, ist der darin verpackte Schwachsinn. Nun die dritte &quot;Fortbildung&quot; mit den gleichen Inhalten - nur hat das Kind immer einen anderen Namen.

---
Das betreffende Urteil habe ich übrigens gerade unten bei Eingliederungsvereinbarung einkopiert.
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Die Geschichte mit deiner EGV, die weder individuell noch unterschrieben ist, lässt mir die Haare zu Berg stehen. Das kann nicht angehen und wäre z.B. ein Grund für eine Beschwerde! Außerdem ist die EGV ohne Unterschriften definitiv nicht gültig (und darf maximal für einen Zeitraum von 6 Monaten abgeschlossen werden!).
=
ca. 1 Jahr nachdem ALG-II-Hartz-IV in Kraft trat bekam ich zitierten Wisch - bzw. diese nichtssagende EGV.

Könnte man evtl. draus resümieren: Da wo keine EGV vorhanden - dort sind auch keine Sanktionen wegen angeblichen Verstoßes gegen evtl. Pflichten möglich.

---
So, bis zum nächsten Mal - vielleicht tauschen wir uns ja mal wieder aus.

MfG
NoHerb
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#12978
Re: Auffrischungslehrgang/Fortbildung bei ALGII vor 10 Jahren, 8 Monaten Karma: -6
Hallo NoHerb,

nur noch eine Anmerkung, bevor ich dich in Frieden lasse

Dein Zitat: &quot;Könnte man evtl. draus resümieren: Da wo keine EGV vorhanden - dort sind auch keine Sanktionen wegen angeblichen Verstoßes gegen evtl. Pflichten möglich.&quot; (nebenbei bemerkt: wie zitiere ich hier anderer Leute Beiträge??? *zefixnochamal*)

Meine Antwort: Stimmt nicht ganz!
- Weigerung eine EGV zu unterschreiben (ohne &quot;wichtigen Grund&quot;): 3 Monate 30% Sanktion (kann aufgehoben werden, wenn du nachträglich unterschreibst);
- Versäumter schriftlicher Einladungstermin (MIT anhängender Rechtsfolgenbelehrung, sonst egal!): 3 Monate 10%.
- Nichtbewerben auf einen Vermittlungsvorschlag (ebenfalls MIT anhängender Rechtsfolgenbelehrung, sonst ohne Sanktionsmöglichkeit) oder Abbruch einer Arbeit &quot;ohne wichtigen Grund&quot;: 3 Monate 30%.

Für diese Sanktionen braucht man keine EGV.

Grüßle und vielleicht bis bald,

Bergmännchen
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