|
Hallo liebe Leser,
erstmal etwas zu mir:
Ich lebe seit ich mit 16 Jahren bei meinen Eltern ausgezogen bin, von Sozialhilfe und nun von Hartz4 in Hamburg.
Jetzt bin ich 20 und gehe wieder zur Schule um meinen Abschluß nachzuholen.
Mein Ziel ist es irgendwann einmal Publizistik zu studieren und journalistisch zu arbeiten. Zunächst möchte ich nächstes Jahr eine Ausbildung zur Videojournalistin oder Mediengestalterin machen.
Ich beschäftige mich vor allem mit dem Medium Fernsehen, und habe hier auch schon einiges gemacht.
Nun plane ich ein neues Projekt.
Da mir die vielen Ungerechtigkeiten in Zeiten von Harzt4 am eigenen Leib mehr als bekannt sind, vor allem die Ausgrenzung aus der "normalen" Gesellschaft. Wenn es um Arbeitslose oder von Armut Betroffene geht, ist stets von "denen" die Rede. Sei es die FAZ die Zeit oder die Bildzeitung. "Wir", damit meint sich die Wohlstandsgesellschaft.
Wie schwierig es ist, aus dem Teufelskreis Hartz4 wieder herauszukommen, kann kaum jemand nachvollziehen der nicht Betroffen ist.
Ich möchte also einen Film über einen Menschen machen, der (möglichst schon längere Zeit) von Hartz4 lebt.
Damit dieser Film auch gesehen wird, werde ich ihn beim Wettbewerb "In welcher Gesellschaft wollen wir leben?" von der Organisation "Die Gesellschafter" einsenden. Mehr dazu hier:XXXXXXXXXXXXXXXXXX
Es soll also eine "Gegenmaßnahme" zur üblichen "Berichterstattung" a lá RTL werden.
Natürlich hätte ich auch einen Beitrag über mich selbst machen können, auch damit die Trenneung zwischen "wir" (die Medienmacher) und "denen" (die dummen Arbeitslosen) ein wenig aufgelöst wird.
Aber ich glaube spätestens beim Schneiden des Videomaterials wäre ich von mir genervt
Also, wenn Du Dich angesprochen fühlst und Deine Sicht der Dinge im Leben mitteilen möchtest, oder mehr Infos möchtest, melde Dich bitte bei mir!
Mail: XXXXXXXXXXXXXXXXXX<br><br>Post geändert von: Sabrina, am: 21/10/2006 23:24
|