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Was wäre geschehen, ... vor 5 Jahren, 7 Monaten
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wenn in der DDR
- hunderttauseende Arbeitslose existiert hätten,
- diese von der Regierung als Sozialschmarotzer beschimpft worden wären,
- sie zur Zwangsarbeit ohne Lohn verurteilt worden wären,
- Schnüffler in Bett und Bad nach „Beweisen“ für eine „eheähnliche Gemeinschaft“ gesucht hätten,
- hunderttausende Kinder und Jugendliche in Armut gelebt hätten,
- für zigtausende Jugendliche keine Ausbildungplätze dagewesen wären,
- immer weniger Leistungen von der Krankenversicherung übernommen worden wären,
- die noch bezahlten Leistungen mit immer höheren Zuzahlungen belastet gewesen wären
- die Renten gekürzt worden wären
- die Regierung Feiertage und Zusatzleistungen zum Lohn gestrichen hätte
- die Regierung die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich erhöht hätte und damit die Reallöhne gefallen wären
- der Bildungsstand durch Kürzungen im Bildungswesen immer weiter gefallen wäre, bis man Schlußlicht im europäischen Maßstab ist,
- Bildung, Ausbildung und Studium vom zunehmend vom Geldbeutel der Eltern abhängig gewesen wären,
- die NVA Jugoslawien, Afghanistan, Kongo und den Libanon überfallen hätte,
- Betriebsleiter, nachdem sie einen Betrieb in die Pleite gewirtschaftet haben, Millionenabfindungen kassiert hätten,
- Nazis unter dem Schutz von Polizeihundertschaften aufmarschiert wären, welche Wasserwerfer, Tränengas, Hunde und Knüppel gegen Nichtnazis einsetzen und
- ohne benennbaren Gegner die Rüstungsausgaben in immer neue Höhen getrieben worden wären,
- das Steuersystem die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher gemacht hätte,
um nur ein paar Beispiele zu nennen?
Was hätten sich die BRD-Medien und nachfolgend deren Nachplapperer das Maul zerrissen! Aber so halten die Meisten brav die Schnauze und still, da ihnen ja ihre geliebten Medien und Politiker erzählen, das wäre normal und müsse so sein.
Pfui!
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Re: Was wäre geschehen, ... vor 5 Jahren, 7 Monaten
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Hallo Torsten,
Deine Aufzählung ist nicht ganz richtig,
Bespitzlung bis ins Bad und ins Bett hat es gegeben,
Arbeitssuchende (so wurden sie offiziell genannt) hat es gegeben, Beispiel hatte ich sogar in eigener Familie, hier zu muß man auch die Berufsverbote zählen, denn die Betroffenen wollten arbeiten, fanden aber keinen
NVA Panzer in Prag zur Zerschlagung des "Prageraufstandes 1968
Es gab zwar keine finanziellen Kürzungen im Bildungswesen, trotzdem kann ich Dir -zig Namen geben,
von Menschen die gerne auf die EOS gegangen wären aber nicht durften, weil ihre Eltern aus der Arbeiter- und Bauernschaft kamen und die wenigen Plätze für priviligierte Kinder vorgesehen waren. Genauso sah es bei den Studienplätzen aus
Systemgegener wurden aus ihre Heimat ausgewiesen oder verkauft wie auf dem Markt (s.g. Freikauf durch die BRD) und wer in diese Kategorin nicht reinpasste, der landete in Bautzen
Ja Torsten, dass war die andere Seite der DDR, eine Seite, die nicht in Deine Agitationswelt zu passen scheint, die man aber auch ansprechen und nicht vergessen darf. Nicht vergessen darf schon im Angesicht der Opfer des 17. Juni 1953. Und hier haben viele Arbeiter ihr Leben gelassen.
Bei allen Guten was die DDR an sich hatte, dürfen wir aber auch nicht die dunkle Seite vergessen !
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Dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung!
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Re: Was wäre geschehen, ... vor 5 Jahren, 7 Monaten
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Falke schrieb:
Bespitzlung bis ins Bad und ins Bett hat es gegeben,
Aber nur von mutmaßlich oder bekanntermaßen staatsfeindlichen Elementen und nicht von hunderttausenden Opfern kapitalistischer Mißwirtschaft, um deren Hungerration noch weiter zu kürzen.
Arbeitssuchende (so wurden sie offiziell genannt) hat es gegeben, Beispiel hatte ich sogar in eigener Familie, hier zu muß man auch die Berufsverbote zählen, denn die Betroffenen wollten arbeiten, fanden aber keinen
So'n Quatsch. Natürlich gabs beim Übergang zwischen Arbeitsstellen Übergangszeiten. Aber an jedem Betrieb hingen Stellenanzeigen, und zwar für tariflich bezahlte Arbeit, denn außertarifliche gabs in der DDR gar nicht. Aus Berufen wegen antisozialistischer Propaganda oder Ähnlichem VORÜBERGEHEND Ausgeschlossene kamen zur Bewährung in die Produktion und kehrten nach ihrer Bewährungszeit automatisch in ihren Beruf zurück, außer, sie wollten das nicht.
NVA Panzer in Prag zur Zerschlagung des "Prageraufstandes 1968
Falsch. Die NVA blieb auf dem DDR-Territorium.
Es gab zwar keine finanziellen Kürzungen im Bildungswesen, trotzdem kann ich Dir -zig Namen geben,
von Menschen die gerne auf die EOS gegangen wären aber nicht durften, weil ihre Eltern aus der Arbeiter- und Bauernschaft kamen und die wenigen Plätze für priviligierte Kinder vorgesehen waren. Genauso sah es bei den Studienplätzen aus
Arbeiterkinder wurden GERADE bei Abitur und Studium bevorzugt, weshalb Etliche sich irgendwie zu solchen umtricksten.
Systemgegener wurden aus ihre Heimat ausgewiesen oder verkauft wie auf dem Markt (s.g. Freikauf durch die BRD) und wer in diese Kategorin nicht reinpasste, der landete in Bautzen
Eine Angewohnheit aller Staaten, sich vor staatsfeindlichen Subjekten zu schützen. Man mußte dabei aber schon ziemlich weit gehen.
Ja Torsten, dass war die andere Seite der DDR, eine Seite, die nicht in Deine Agitationswelt zu passen scheint ...
Doch, sie paßt sehr gut hinein. Die von Dir geschilderte "Seite" ist nichts als die antikommunistische Saite, welche die Medien Deiner Herren pausenlos anschlagen - leider immer wieder mit Erfolg, wie wir sehen.
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Re: Was wäre geschehen, ... vor 5 Jahren, 7 Monaten
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 Wo lebt ihr?
Jetzt heute oder wo?
Das gehört wohl eher in den Bereich der Philosophie ...
...okay fragen wir uns einfach mal nach dem Sinn "unseres" Lebens?
Ich bin gläubig aber gehöre bewußt keiner Kirche an - warum wohl?
Farnmausi
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Natürlich spreche und rate ich nur aus persönlicher Erfahrung
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Re: Was wäre geschehen, ... vor 5 Jahren, 7 Monaten
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Hartz IV und Kirche, ja daß ist wichtig und hilfreich !
Danke !!
Also ich gehöre der protestantischen Kirche an, als so gegen 1500 und ein paar zerquetschten ein gewisser Herr Luther leider wegen Arbeitsmangel Hartz IV beantragen musste, wusste er natürlich nichts von Vorschriften,Gesetzen u.s.w. also ging er zu Arbeitslosenberatern, super dachte er, die können mir helfen !!!
Dachte er !!!
Er bekam eine Bibel und den Spruch:
"Hilf dir selbst, so hilft dir Gott !!!"
Die Moral von der Geschicht
Hartz IV und Hilfe bekam er bis heute nicht !!!
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Re: Was wäre geschehen, ... vor 5 Jahren, 7 Monaten
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Ruediger63 schrieb:
Er bekam eine Bibel und den Spruch:
"Hilf dir selbst, so hilft dir Gott !!!"
Die Moral von der Geschicht
Hartz IV und Hilfe bekam er bis heute nicht !!!
Und wer sich noch konsequenter für seine und Anderer Rechte einsetzt, wie der ehrwürdige Pfarrer Münzer, wird von dem kirchlich-staatlich-herrschaftlichen Verbrechern vom Leben zum Tode befördert.
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