Die Ankündigung und was kommt im Herbst läßt in anderen Foren die Empörung hochkommen und den Widerstand.
[quote]Arbeitslose sollen Rastplätze säubern/quote]
[quoteLangzeitarbeitslose sollen nach Ansicht des CSU-Abgeordneten Ernst Hinsken zur Reinigung von Rastplätzen eingesetzt werden. An den Bundesautobahnen seien derzeit 430 bewirtschaftete und 1520 unbewirtschaftete Rastanlagen in Betrieb.
Wegen der Verschmutzung vieler dieser Plätze kämen immer mehr Nutzer auf die Bundesregierung zu, sagte Hinsken, der Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus ist, am Mittwoch in Berlin. "Dabei kann ich mir auch vorstellen, dass die Kommunen, auf deren Gebiet sich ein Rastplatz befindet, gegen Kostenerstattung des Bundes Hartz-IV-Empfänger einsetzen, um diese zu säubern."
Mit den Forderungen, Langzeitarbeitslosen zur Aufnahme von gemeinschaftlichen Arbeiten zu verpflichten, positioniert sich die Union für die Debatte zur Weiterentwicklung der Hartz-IV-Gesetze. Unter der Leitung von CDU/CSU-Bundestagsfraktionschef Volker Kauder hat die Union eine Arbeitsgruppe einberufen, die bis zum Herbst ein Konzept dazu vorlegen will. Die Union strebt einen "Paradigmenwechsel" in der Arbeitsmarktpolitik an, heißt es in der CDU-Fraktion. Die bisherige Praxis, wonach Langzeitarbeitslose staatliche Hilfe beziehen und darüber hinaus die Möglichkeit haben, sich einen Zuverdienst zu sichern, müsse umgekehrt werden, hieß es weiter. Grundsätzlich solle stattdessen das Prinzip gelten: "Derjenige, der eine staatliche Leistung erhält, soll eine Gegenleistung erbringen", sagte der CSU-Arbeitsmarktpolitiker Stefan Müller der FTD.[/quote]
http://www.ftd.de/politik/deutschland/99604.html?nv=cd-rss210
Damit muß jeder z.B. überlegen ob Er/Sie in MV oder Berlin nicht wählen geht im Sept. bzw. Niedersachsen oder den Dingen Ihren Lauf läßt. Gibt es nicht noch viele NVA Kasernen die dann der nächste Schritt währen?
Denn Herr Söder hat am 31.07.06 verkündet:
CSU-Generalsekretär Söder droht Empfänger von ALG II «stärkere Sanktionsmechanismen» an: Verweigern sie die Annahme eines Jobs, müssten sie selbst sehen, wie sie ihre Miete zahlen.
Eine Arbeitsgruppe der CDU/CSU befasse sich derzeit mit entsprechenden Änderungen des Sozialgesetzbuchs. Die Unionspolitiker erarbeiten unter dem Vorsitz von Söder und CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla bis zum Sommer ein Konzept für den Kombilohn.
Mit seinem Vorstoß zielt Söder darauf ab, neben dem finanziellen Anreiz auch den Druck zur Aufnahme einer Arbeit zu erhöhen: «Das Konzept muss Fördern und Fordern heißen.» Als Beispiel führte der CSU-Generalsekretär Saisonarbeiten wie Spargelernte oder Weinlese an. Nur durch die Einführung eines Kombilohns fänden Arbeitgeber «niemanden, der dazu bereit wäre».
http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/392097.html